Urbaner Aktivismus und sozialer Protest in postsowjetischen Städten

Roundtable Osteuropa 15/2020

14.05.2020

In westlichen Gesellschaften hält sich das Stereotyp einer passiven Zivilbevölkerung in autoritär regierten postsowjetischen Staaten. Die Neuerscheinung „Urban Activism in Eastern Europe and Eurasia – Strategies and Practices“ erkundet und analysiert hingegen zahlreiche Beispiele für zivilgesellschaftlichen Aktivismus und Akteur*innen, die Anspruch auf die Mitgestaltung urbaner Räume erheben. Im Podcast „Roundtable Osteuropa“ diskutieren die Herausgeberinnen Carola Neugebauer und Tsypylma Darieva mit Nadja Douglas vom ZOiS die zentrale Bedeutung der Stadt als Mobilisierungsraum. Hierbei steht die Rolle der Stadtplanung und der städtische Raum als Arena für zivilen Aktivismus im Mittelpunkt. Zum Abschluss beleuchten sie alternative Protestformen während der Corona-Pandemie und wagen einen Ausblick auf die Zeit danach.

Moderation: Tsypylma Darieva (ZOiS)
Mit: Nadja Douglas (ZOiS) und Carola Neugebauer (RWTH Aachen)