China, die EU und wirtschaftliche Entwicklung in Osteuropa und Eurasien

China, die EU und wirtschaftliche Entwicklung in Osteuropa und Eurasien

Bau einer Autonbahn in Montenegro durch ein chinesisches Staatsunternehmen. IMAGO / CTK Photo

Dieses Projekt ist Teil des Verbundprojekts „De:link//Re:link: Lokale Perspektiven auf transregionale Ver- und Entkopplungsprozesse“, das neue räumliche Konfigurationen und lokale Perspektiven auf transregionale Infrastrukturprojekte wie die 2013 von China initiierte Belt-and-Road-Initiative (BRI) in den Blick nimmt. Das Akronym link steht für local insights and new knowledges.

Das ZOiS ist Partner in einem Verbund unter der Leitung des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften (IAAW) der Humboldt-Universität zu Berlin. Weitere Partner sind das Leibniz-Zentrum Moderner Orient Berlin (ZMO) und das Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC). Übergreifendes Ziel der transdisziplinären Zusammenarbeit im Verbund ist die Stärkung eines multidirektionalen Wissensaustauschs zwischen regionalwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und weiteren Wissensakteuren in Deutschland sowie den Forschungsregionen des Projekts. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 De:link // Re:link 

Projektbeschreibung

Unter der Leitung von Dr. Julia Langbein setzt sich das Projekt mit Blick auf Osteuropa und Eurasien damit auseinander, wie chinesische Investitionen in Infrastrukturprojekte lokale Handlungsspielräume für die Förderung wirtschaftlicher Entwicklung verändern. Konkret wird untersucht, wie das chinesische Engagement auf wirtschaftliche Entwicklung, politische Institutionen und Marktregeln in ausgewählten osteuropäischen und eurasischen Volkswirtschaften wirkt. Aus den Ergebnissen ergeben sich Implikationen für einen pragmatischen und realistischen Umgang der EU und Deutschlands mit der BRI.

Kernfragen

  • Wie wirken chinesische Investitionen in Infrastrukturprojekte auf lokale Handlungsspielräume für die Entwicklung in Osteuropa und Eurasien?

  • Wie lassen sich unterschiedliche Entwicklungsfortschritte erklären?

  • Fordert China die EU als Wirtschaftsmacht und Regelexporteurin heraus und wenn ja, unter welchen Bedingungen?

Projektleitung

Leitung Forschungsschwerpunkt
Politische Ökonomie und Integration​​​​​​​

Projektbeteiligte

Wissenschaftliche Direktorin
Einstein-Professorin für Vergleichende Demokratie- und Autoritarismusforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin