Utopie und Terror: Sibirien
Zwieseler Str. 4
10318 Berlin
Utopie und Terror: Sibirien
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Veranstaltung in deutscher Sprache
Viktor Remizov zeichnet mit literarischen Mitteln ein Bild von der Welt der Straflager im stalinistischen Terror in der Sowjetunion der 1930/40er Jahre. Im Mittelpunkt seines Romans „Permafrost“ steht der Bau der „Großen Stalinbahn“ am nördlichen Polarkreis. An diesem Abend gehen wir der Frage nach, wie Literatur zur Aufarbeitung historischer Verbrechen beiträgt und welche Bedeutung Werke wie „Permafrost“ für gesellschaftliche Selbstreflexion und Erinnerungskultur haben. Franziska Zwerg, die Übersetzerin des Romans, zeigt auf, mit welchen erzählerischen Mitteln im Roman Gewalt und Überleben in einem totalitären System sichtbar gemacht werden. Eine wissenschaftliche Einordnung der Erinnerungskultur in der Russischen Föderation im Generationswechsel gibt Félix Krawatzek.
Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt(at)museum-karlshorst.de.
Teilnehmer*innen
- Franziska Zwerg, Übersetzerin von Viktor Remizovs Roman „Permafrost“
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Félix Krawatzek, Politikwissenschaftler am ZOiS
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Moderation: Nina Frieß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZOiS
Geschichte(n) Schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft
Dieses Event ist Teil einer Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Museum Berlin-Karlshorst