Geschichte(n) schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft

Utopie und Terror

Wo
Museum Berlin-Karlshorst
Zwieseler Str. 4
10318 Berlin
Geschichte(n) schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft

Utopie und Terror

Wo
Museum Berlin-Karlshorst
Zwieseler Str. 4
10318 Berlin
Das Buchcover von "Permafrost" von Viktor Remizov zeigt eine verschneite Landschaft und Bahnschienen aus der Luft.
"Permafrost" von Viktor Remizov. Europa Verlage GmbH

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Viktor Remizovs Roman Permafrost wagt einen eindringlichen literarischen Blick auf die stalinistische Terrorherrschaft und den Bau der „Großen Stalinbahn“. Im Gespräch mit der Übersetzerin Franziska Zwerg erkunden wir, wie der Roman individuelle Schicksale im Gulag-Kontext beleuchtet und welche erzählerischen Mittel er nutzt, um Moral, Gewalt und Überleben in einem totalitären System sichtbar zu machen. Dabei gehen wir auch der Frage nach, wie Literatur zur Aufarbeitung historischer Verbrechen beiträgt und welche Bedeutung diese Themen heute für Erinnerungskultur und gesellschaftliche Selbstreflexion haben. 

Teilnehmer*innen

  • Franziska Zwerg, studierte in Berlin und Moskau, war im Bereich Theater und Dokumentarfilm sowie im deutsch-russischen Kulturaustausch tätig und übersetzt zeitgenössische russische Literatur, darunter Werke von Viktor Remizov, Sergej Lebedew, Dmitry Glukhovsky und Viktor Martinowitsch. 
  • Félix Krawatzek, Politikwissenschaftler am ZOiS und PI des ERC-Projekts MoveMeRU. Er wird über Forschung sprechen, in denen er untersucht hat, wie in Russland an die Zeit des zweiten Weltkriegs erinnert wird und insbesondere auf Generationenunterschiede eingehen. 

  • Moderation: Nina Frieß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZOiS

Geschichte(n) Schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft

Dieses Event ist Teil einer Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Museum Berlin-Karlshorst

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