Vielstimmigkeit in Grenzregionen: Bukowina
Zwieseler Str. 4
10318 Berlin
Vielstimmigkeit in Grenzregionen: Bukowina
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Veranstaltung in deutscher Sprache
Im Roman „Tango in Czernowitz“ richtet Oleg Serebrian den Blick auf die ukrainisch-rumänische Grenzregion der nördlichen Bukowina, die von kultureller Vielfalt, wechselden Staatsangehörigkeiten und einschneidenden politischen Umbrüchen geprägt ist. Infolge des Hitler-Stalin-Pakts von der Sowjetunion annektiert, war sie während des Krieges wieder in rumänischer Hand, ab 1944 erneut in die Ukrainische Sowjetrepublik inkorporiert und heute eine ukrainische Stadt.
Ausgehend vom Roman wollen wir im Rahmen der Veranstaltung über Vielstimmigkeit in Grenzregionen ins Gespräch kommen: über das Nebeneinander unterschiedlicher Erfahrungen, über Verlust und Zugehörigkeit sowie darüber, wie Literatur komplexe historische Räume jenseits eindeutiger nationaler Erzählungen erfahrbar macht.
Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt(at)museum-karlshorst.de.
Teilnehmer*innen
- Oleg Serebrian, Autor von „Tango in Czernowitz“ und Botschafter der Republik Moldau in Ankara
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Jana Osterkamp, Leiterin des Bukowina-Instituts an der Universität Augsburg
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Moderation: Christoph Meißner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum Berlin-Karlshorst
Geschichte(n) Schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft
Dieses Event ist Teil einer Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Museum Berlin-Karlshorst