16.12.2020 | Neues Projekt am ZOiS

Fast 800.000 EURO für internationales Kooperationsprojekt über den Alltag im „Zwischenraum“ in der Ukraine und der Republik Moldau

16.12.2020

Das Projekt „Zwischenräume leben:  Individuelle Anpassungsstrategien und Erwartungshorizonte in der Ukraine und Moldau“ wurde gemeinsam von Wissenschaftler*innen des ZOiS und des Centre national de la recherche scientifique (CNRS) in Frankreich konzipiert. Die Beantragung der Fördergelder erfolgte im Rahmen eines deutsch-französischen Programms in den Geistes- und Sozialwissenschaften der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Agence nationale de la recherche (ANR). Das Projekt sieht darüber hinaus Kooperationen mit Forschenden in Moldau und der Ukraine vor. Für LimSpaces wurden von der DFG und der ANR insgesamt fast 800.000 EURO für eine Laufzeit von 36 Monaten bewilligt, von denen die finanzierenden Organisationen jeweils etwa die Hälfte tragen. Am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) erfolgte die Antragstellung durch Senior Researcher Dr. Sabine von Löwis und am CNRS durch die Forschungsdirektorin Dr. Béatrice von Hirschhausen (UMR 8504 Géographie-cités).

Das Projekt beschäftigt sich mit dem Alltag der Menschen in Moldau und der Ukraine und ihren Handlungsstrategien unter Unsicherheit und andauernder politischer wie ökonomischer Instabilität. Unter diesen Bedingungen entwickeln die Menschen Anpassungsstrategien, die ihnen den Entwurf einer familiären und beruflichen Zukunft ermöglichen sollen. Diese Alltagsstrategien stehen nur selten im Zentrum von Forschungsprojekten und elitären Diskursen, sind aber als konstituierendes Element von osteuropäischen Gesellschaften auch angesichts der Schwäche staatlicher Strukturen von hoher Bedeutung.

Das Projekt sieht umfangreiche Feldforschung in der Region vor. Aufgrund der aktuellen Pandemie ist daher der Projektbeginn für September 2021 geplant.

Das Projekt „Zwischenräume leben:  Individuelle Anpassungsstrategien und Erwartungshorizonte in der Ukraine und Moldau“ wurde gemeinsam von Wissenschaftler*innen des ZOiS und des Centre national de la recherche scientifique (CNRS) in Frankreich konzipiert. Die Beantragung der Fördergelder erfolgte im Rahmen eines deutsch-französischen Programms in den Geistes- und Sozialwissenschaften der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Agence nationale de la recherche (ANR). Das Projekt sieht darüber hinaus Kooperationen mit Forschenden in Moldau und der Ukraine vor. Für LimSpaces wurden von der DFG und der ANR insgesamt fast 800.000 EURO für eine Laufzeit von 36 Monaten bewilligt, von denen die finanzierenden Organisationen jeweils etwa die Hälfte tragen. Am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) erfolgte die Antragstellung durch Senior Researcher Dr. Sabine von Löwis und am CNRS durch die Forschungsdirektorin Dr. Béatrice von Hirschhausen (UMR 8504 Géographie-cités).

Das Projekt beschäftigt sich mit dem Alltag der Menschen in Moldau und der Ukraine und ihren Handlungsstrategien unter Unsicherheit und andauernder politischer wie ökonomischer Instabilität. Unter diesen Bedingungen entwickeln die Menschen Anpassungsstrategien, die ihnen den Entwurf einer familiären und beruflichen Zukunft ermöglichen sollen. Diese Alltagsstrategien stehen nur selten im Zentrum von Forschungsprojekten und elitären Diskursen, sind aber als konstituierendes Element von osteuropäischen Gesellschaften auch angesichts der Schwäche staatlicher Strukturen von hoher Bedeutung.

Das Projekt sieht umfangreiche Feldforschung in der Region vor. Aufgrund der aktuellen Pandemie ist daher der Projektbeginn für September 2021 geplant.