Themenjahr 2021

#30PostSovietYears

05.03.2021
imago images / Cathrin Bach

In diesem Jahr jährt sich das Ende der Sowjetunion zum 30. Mal. Im Dezember 1991 hatten die Präsidenten Russlands, der Ukraine und Belarus den sogenannten Vertrag von Minsk unterzeichnet und hiermit im Anschluss an einen längeren Prozess die Auflösung der Sowjetunion besiegelt. Das Ende der Sowjetunion hatte nicht nur unmittelbare Folgen für die aus ihr hervorgegangenen unabhängigen Staaten. Es veränderte die politische Tektonik der Welt, regionale Ordnungen und individuelle Lebensverhältnisse nachhaltig.

Im Rahmen des Themenjahrs #30PostSovietYears nimmt das Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) in Kooperation mit der Körber-Stiftung, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO), dem Deutschen Historischen Institut Moskau, der Friedrich-Ebert-Stiftung in Russland und Memorial International in einer Reihe von Veranstaltungen und Online-Formaten die Zäsur 1991 und die Hinterlassenschaften aus der Zeit der Sowjetunion in den Blick. Wir fragen nach den Dynamiken, Folgen und Spuren des Umbruchs sowie nach Erinnerungskulturen. Wir beleuchten lokale, regionale und globale Perspektiven auf die Auflösung des bisher größten sozialistischen Staates und die verschiedenen, bis heute nachwirkenden Vorstellungen von regionalen und globalen Sicherheitsordnungen.

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