ZOiS verabschiedet Open Access Policy

Pressemitteilung 23. September 2020

Das Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) möchte seine Forschungsergebnisse in Zukunft verstärkt nach dem Open-Access-Prinzip verbreiten. Sowohl institutseigene Publikationen als auch Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Journals sollen grundsätzlich frei zugänglich sein.

„Als öffentlich finanziertes Forschungsinstitut bekennen wir uns zu den Grundsätzen des Open-Access-Gedankens und verfolgen das Ziel, die wissenschaftlichen Ergebnisse unserer Wissenschaftler*innen möglichst breit öffentlich zugänglich und nutzbar zu machen“, erklärt Christian Schaich, administrativer Geschäftsführer des ZOiS.  Aus diesem Grund hat das Institut die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen unterzeichnet und mit einer Open Access Policy einen allgemeinen Empfehlungsrahmen für das Open-Access-Publizieren verabschiedet. Das Dokument schreibt den freien Zugang für institutseigene Publikationsreihen fest. Außerdem gibt es den Wissenschaftler*innen des ZOiS Empfehlungen für den Abschluss von Verlagsverträgen sowie für originäre und hybride Open-Access-Publikationen. Bei der praktischen Umsetzung von Open Access bietet das ZOiS den Wissenschaftler*innen konkrete Unterstützung und Beratung an.

„Empirische Grundlagenforschung und Wissenschaftskommunikation gehören zu den zentralen Aufgaben des ZOiS“, sagt Gwendolyn Sasse, wissenschaftliche Direktorin des ZOiS. „Open Access ist eine wichtige Voraussetzung sowohl für die Wissenschaftskommunikation als auch für unsere Vernetzung im osteuropäischen Raum, wo der Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen in der Praxis viel begrenzter ist.“

Open Access Policy des ZOiS