Platform East

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Volksbühne Berlin

Welche Formen zivilgesellschaftlichen Engagements existieren in Osteuropa? Welche Akteur*innen beteiligen sich an der Umgestaltung des öffentlichen Raumes? Wie hat sich das kollektive Gedächtnis im postsowjetischen Zeitalter verändert? Diese und andere Fragen stellt die neue Reihe Platform East im Kontext des transkulturellen Festivals POSTWEST. Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen aus Mittel- und Osteuropa sowie Osteuropaexpert*innen adressieren gesellschaftsrelevante Themen, die ihren Alltag prägen: Die Freiheit von Künsten und Medien, Erinnerungspolitik und die Konstruktion von Identitäten, Generationsbeziehungen und –konflikte sowie das Aufbegehren gegen politische Systeme. Durch das Zusammenführen verschiedener Professionen entstehen Denkcollagen, die Wissenshorizonte erweitern und als Ausgangspunkt für diverse Zukunftsszenarien und eine gemeinsame Utopie von POSTWEST dienen.

Die Serie Platform East ist eine Kooperation zwischen dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) und der Volksbühne Berlin. Mit Paneldiskussionen, Filmen, Lecture Perfomances und anderen Formaten, funktioniert die Reihe im buchstäblichen Sinne als Plattform: An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst, setzt sie jenseits existierender homogener Osteuropabilder an und bietet Raum für politische, gesellschaftliche und kulturelle Diversität.


Termine

Podiumsdiskussion (auf Englisch) | 17. Dezember 2019 | 20:00 Uhr | Volksbühne

(De)constructing Stereotypes: Media Images in the European Press

Podiumsdiskussion (auf Englisch) | 28. Januar 2020 | 19:00 Uhr | Volksbühne

Urban Activism in Eastern Europe