Privateigentum in Russland: Zwischen Individualrecht und staatlicher Kontrolle

Buchvorstellung

auf Englisch

mit Eugenia Kurzynsky-Singer (MPI für ausländisches und internationales Privatrecht), Maxim Trudoljubow (Kennan)
Moderation: Julia Langbein (ZOiS)

Ein Chruschtschowka-Haus. © Grethe Ulgjell / Alamy Stock Foto

In seinem neuen Buch “The Tragedy of Property: Private Life, Ownership and the Russian State“ (Polity 2018) nimmt Maxim Trudoljubow das Verhältnis zum Wohneigentum als ein Brennglas historischer und gegenwärtiger Erscheinungen in der politischen Kultur Russlands. Am ZOiS präsentiert er sein Buch und diskutiert die ambivalente Rolle des Privateigentums in Russland mit der Rechtsexpertin Eugenia Kurzynsky-Singer und der ZOiS-Wissenschaftlerin Julia Langbein.


Dr. Eugenia Kurzynsky-Singer ist wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, in Hamburg. Sie habilitierte sich 2018 an der Universität Hamburg und arbeitet u.a. zum Eigentumsbegriff im russischen und deutschen Recht.

Maxim Trudoljubow ist Senior Fellow am Kennan Institute und schreibt regelmäßig für Vedomosti. Im Jahr 2007 erhielt er den Paul-Klebnikov-Fund-Preis für mutigen russischen Journalismus. 2009 war er Yale World Fellow und von 2010 bis 2011 als Nieman Fellow an der Harvard University.

Dr. Julia Langbein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZOiS sowie wissenschaftliche Koordinatorin des Forschungsprojekts EU-STRAT an der Arbeitsstelle Europäische Integration der Freien Universität Berlin. Die promovierte Poltikwissenschaftlerin forscht zu politischer Ökonomie und konzentriert sich auf die Interaktion von wirtschaftlichen und politischen Integrationsprozesse und Entwicklungen in Osteuropa.