„Im freien Fall“: Leben im Altai

Filmvorführung mit Publikumsgespräch

mit Elena Levina und Susanne Schüle (Regie und Kamera)

Wenn Sie eine Übersetzung in Gebärdensprache benötigen, melden Sie sich bitte zwei Wochen vor der jeweiligen Veranstaltung unter events(at)zois-berlin(dot)de.

Der Junge Solumay Abraimow lebt mit seiner Familie im Altai (Szene aus dem Film). © Schüle Filmproduktion

Boris und Marina gehören einer ehemaligen stolzen Hirtenfamilie aus dem Altaigebirge an, der nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Lebensgrundlage entzogen wurde. Als eines Nachts radioaktiver Weltraumschrott neben ihrer Hütte aufschlägt und die beiden geistesgegenwärtig Schadenersatz von der russischen Weltraumorganisation Roskosmos fordern, geht ihre Geschichte um die Welt. Im Dokumentarfilm „Im freien Fall“ geht es um das Leben von Menschen, die nach fernen politischen Veränderungen einfach vergessen wurden. Die Regisseurinnen zeigen den Film am ZOiS und sprechen mit dem Publikum über dessen Hintergründe und Entstehung.

Im freien Fall. Dokumentarfilm, 89 min, Regie: Susanne Schüle und Elena Levina, Produktion: Schüle Filmproduktion mit der Unterstützung von rbb, Robert Bosch Stiftung, DEFA Stiftung.

Susanne Schüle (links) und Elena Levina. © Schüle Filmproduktion

Elena Levina hat Journalismus in Moskau studiert und arbeitet seitdem in Deutschland als Redakteurin in Radio und Fernsehen sowie als Regieassistentin und Ko-Autorin im Dokumentarfilm. Der vorliegende Film ist ihr Regiedebüt im dokumentarischen Langfilm.

Susanne Schüle hat Kamera an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf studiert und arbeitet als Kamerafrau. Ihre Arbeiten im Bereich Dokumentarfilm haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Für „Im freien Fall“ führte sie erstmals Regie in einem abendfüllenden Dokumentarfilm.