Zwischen Wasserkrise und gesellschaftlichem Wandel

Eine journalistische Reise durch Usbekistan: Golineh Atai im Gespräch mit Beate Eschment

2016 endete in Usbekistan mit dem Tod des Präsidenten Islam Karimow nach 27 Jahren ein hochgradig repressives Regime. Schawkat Mirsijojew, sein Nachfolger, entstammt zwar der alten Machtelite, brachte aber bisher vielerlei Reformen auf den Weg und bemüht sich sichtlich um eine Öffnung des Landes – nicht zuletzt für ausländische Investoren. Selbst Beobachter von Menschenrechtsorganisationen verzeichnen für Usbekistan eine positive Entwicklungstendenz.

Die Journalistin Golineh Atai, die von 2013 bis 2018 für die ARD aus Moskau berichtete, hat Usbekistan im Frühjahr 2018 mit einem Filmteam bereist und dabei die Zeichen der neuen Zeit genauso beobachtet, wie das schwierige Erbe der Karimow-Ära. Bei der Veranstaltung werden Ausschnitte aus ihren Reportagen über die gesellschaftliche Situation in Usbekistan, die Folgen des wachsenden Wassermangels und die deutsche Wasserdiplomatie in Zentralasien gezeigt. Daran anschließend sprechen Atai und die Zentralasienexpertin Beate Eschment über Licht und Schatten in dem zentralasiatischen Land und beantworten Fragen aus dem Publikum.

Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter events(at)zois-berlin(dot)de