Zoom auf Osteuropa. Visuelle Recherchen in der Republik Moldau und Kaliningrad

Eine Kooperationsveranstaltung mit CLB Berlin

© Volker Kreidler

Die russische Exklave Kaliningrad und die Republik Moldau liegen am östlichen und südöstlichen Rande Europas und abseits öffentlicher Diskussionen. Doch gerade eine EU-Enklave und ungeklärte Konflikte wie jene zwischen Moldau und dem de-facto Staat Transnistrien werfen Fragen nach ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Verflechtungen, Abgrenzungen und Zugehörigkeiten auf. Die Diskussion ‚Zoom auf Osteuropa‘ im Rahmen der Ausstellung „Taxonomy Moldova | Migrants Kaliningrad“ beleuchtet die Verschränkungen dieser verflochtenen und gleichzeitig abgegrenzten Räume. Die Podiumsdiskussion nutzt die visuellen Recherchen als Ausgangspunkt, um wissenschaftliche wie künstlerische Perspektiven zusammenzubringen und damit auch Zusammenhänge zwischen historischen Entwicklungen, lokalen, regionalen wie überregionalen Prozessen und individuellen Lebenswegen besser sehen zu können


Volker Kreidler, Photograph/Berlin

Alexandre Matveev, Photograph/Kaliningrad

Dr. Olga Sezneva, Amsterdam Institute for Social Science Research/Amsterdam

Dr. Nadja Douglas, Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)/Berlin  

Moderation: Dr. Rita Sanders