Youth in Regime Crisis: Buchdiskussion

Buchpräsentation (auf Englisch) | 27. November 2019 | 18:30 Uhr

Mit Félix Krawatzek (ZOiS), Jussi Lassila (Finnish Institute of International Affairs), Anne Muxel (Sciences Po Center for Political Research) and Hilary Pilkington (University of Manchester)
Moderation: Gwendolyn Sasse (ZOiS)

Zur Eröffnung der internationalen Tagung „Youth Mobilisation and Political Change: Participation, values, and policies between East and West”, die vom 28. bis zum 29. November 2019 am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien stattfindet, stellt Félix Krawatzek sein Buch „Youth in Regime Crisis“ vor. Félix Krawatzek untersucht in seinem Werk die politische Mobilisierung Jugendlicher sowie die Bedeutung von Jugend in Krisenmomenten. Mit der Betrachtung des heutigen Russlands, Russlands zur Zeit der Perestroika, Frankreichs um 1968 und der Weimarer Republik bietet die Publikation einen vergleichenden Rahmen, der unterschiedliche politische Systeme sowie verschiedene sprachliche und zeitliche Kontexte einbezieht. Im Anschluss diskutiert der Autor mit Jussi Lassila, Anne Muxel und Hilary Pilkington über das Buch sowie die größere Forschungsagenda im Themenbereich Jugend und Politik.

2018. Youth in Regime Crisis: Comparative Perspectives from Russia to Weimar Germany, Oxford: Oxford University Press.


Félix Krawatzek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZOiS. Sein Forschungsprojekt beschäftigt sich mit Jugendlichen als politische Akteure sowie Projektionsfläche gesellschaftlicher Erwartungen.

Jussi Lassila ist Senior Research Fellow am Finnish Institute of International Affairs. Zu seiner Expertise zählen die russische Innenpolitik, insbesondere Identitätspolitik, Nationalismus und politische Bewegungen.

Anne Muxel ist Forschungsdirektorin für Soziologie und Politikwissenschaft am French National Centre for Scientific Research. Sie befasst sich unter anderem mit der politischen Sozialisation und den biografischen Wurzeln des politischen und famililären Verhaltens.

Hilary Pilkington ist Professorin für Soziologie an der University of Manchester. Sie hat ein langjähriges Forschungsinteresse an Jugend und jugendkulturellen Praktiken sowie postsozialistischen Gesellschaften.

Gwendolyn Sasse ist wissenschaftliche Direktorin des ZOiS. Sie forscht unter anderem zu politischen Identitäten und Konflikten im postsowjetischen Raum.