„Transnistria seen from within - A Portrait by Young Photographers“

aff Galerie Berlin und Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)

Künstler*innen: Carolina Dutca, Ramin Mazur, Mikhail Kalarashan, Anton Polyakov mit Anya Galatonova und Maxim Polyakov. Kuratiert von Anna Eckold und Franca Wohlt.

Aus der Serie 'Left Bank'. © Ramin Mazur

Transnistrien ist ein De-facto-Staat innerhalb der Republik Moldau, der während der Auflösung der Sowjetunion seine Selbstständigkeit erklärte. Heute ist der Staat mit etwa 475.000 Einwohnern international nicht anerkannt. Gleichzeitig verfügt er jedoch über typische Merkmale eines Staatswesens, wie eine Währung, Verwaltung, Militär oder ein eigenes Bildungssystem. Die Situation hat derzeit einen scheinbar von allen Seiten tolerierten Status Quo erreicht, in welchem die Menschen ihrem Alltag nachgehen.

Wie sehen nun die Künstler*innen, die in Transnistrien geboren und aufgewachsen sind und dort fotografisch arbeiten, ihre ganz besondere Heimat? Was erleben sie dort täglich? Einen Aufbruch, einen Protest, ein Beharren, ein Scheitern?

Die Gruppenausstellung gibt unterschiedlichste Einblicke in diese bewegte Region: dokumentarische, journalistische und konzeptuelle Bildstrecken reflektieren sehr persönliche, soziale und politische Themen.


Ausstellungszeiten

  • Ab 16.11.2018 aff Galerie Berlin, Kochhannstr. 14, 10249 Berlin, Sa+So 15–18 Uhr
  • Ab 19.11.2018 ZOiS, Mohrenstr. 60, 10117 Berlin, Mi 14–18 Uhr

In den Räumen des ZOiS sind fotografische Arbeiten von Ramin Mazur und Anton Polyakov zu sehen.