Transfiguration: Gender-Revolution durch Migration?

Filmvorführung und Gespräch | In Kooperation mit dem DeZIM | 11. Februar 2020 | 18:30 Uhr

Mit Stephan Ganoff (Regie), Petja Dimitrova (Künstlerin/Aktivistin)
Moderation: Magdalena Nowicka (DeZIM)

Bild aus dem Film The Transfiguration. © Stephan Ganoff

Der Film „The Transfiguration“ (dt. Die Verklärung) erzählt von Identitäten, die aus den normativen sozialen Erzählungen herausfallen. Stephan lebt in Deutschland, manchmal ist er eine sie. Seine Mutter versteht und akzeptiert ihn, sein Onkel in Bulgarien kennt bisher nur einen Teil seines Neffen – den männlichen. Doch das soll sich ändern. Regisseur und Hauptdarsteller Stephan Ganoff hat dieses sehr persönliche Werk im Sinne des „first person cinema“ mit seiner Familie gedreht. Am ZOiS präsentiert er seinen Film. Im anschließenden Gespräch mit Künstler*innen und Wissenschaftler*innen geht es darum, wie Migrationsprozesse in Osteuropa Geschlechteridentitäten und gesellschaftliche Normen radikal verändern.

The Transfiguration (Regie: Stephan Ganoff, BG/D 2018, 20 min, Originalsprachen mit englischen Untertiteln)


Stephan Ganoff studierte Regie, Schauspiel und Animation an der New Bulgarian University in Sofia und an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sein aktueller Film “Преображение“ / The Transfiguration gewann den Jameson Short Film Award für den besten bulgarischen Kurzfilm beim Sofia International Film Festival 2018.

Petja Dimitrova ist Künstlerin und Aktivistin. Sie lebt in Wien und lehrt dort an der Akademie der Bildenden Künste. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen den Künsten und der politischen und partizipativen kulturellen Arbeit.

Magdalena Nowicka ist Professorin für Migration and Transnationalismus an der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet die Abteilung Integration am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) in Berlin.