Karolina Lukasiewicz kommt für einen Forschungsaufenthalt ans ZOiS

11.04.2019

Karolina Lukasiewicz. © ZOiS

Am ZOiS gibt es auch im Frühjahr 2019 ein neues Gesicht. Die polnische Soziologin Dr. Karolina Lukasiewicz untersucht als DAAD-Gastwissenschaftlerin in einem Forschungsaufenthalt bis Mitte Juni 2019 am ZOiS und der Humboldt-Universität zu Berlin die lokale Integrationspolitik in Berlin. Dabei wird sie ihren Fokus auf vergleichende Fallstudien verschiedener europäischer und US-amerikanischer Städte legen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZOiS wird sie sich darüber hinaus an den Forschungs- und Kommunikationsaktivitäten des Instituts beteiligen, etwa im Rahmen von Publikationen und Veranstaltungen.

Karolina Lukasiewicz studierte politische Soziologie an der Jagiellonian University in Krakau sowie der schwedischen Dalarna University und promovierte am Center for Evaluation and Analysis of Public Policy der Jagiellonian University. Sie forscht seit zwölf Jahren zu verschiedenen Aspekten der Integration von Migrant*innen in Polen und den USA und arbeitete im Zuge dessen mit verschiedenen Einwanderergruppen, darunter Flüchtlingen aus Tschetschenien und polnischen Migrant*innen in Europa und den USA. Zeitgleich zu ihrem Forschungsstipendium am ZOiS arbeitet sie seit 2016 als Postdoc-Forschungsstipendiatin am McSilver Institute for Poverty Policy and Research an der New York University. Zudem beschäftigt sie sich mit der Bewertung und Entwicklung von Sozialpolitiken für lokale und nationale Regierungen. Sie erhielt verschiedene internationale Stipendien und Preise für ihre Arbeit mit Einwanderergemeinschaften und ihre Artikel erschienen in verschiedenen internationalen Journals. Karolina Lukasiewicz ist Mitglied in mehreren Berufsverbänden, darunter die American Sociological Association (ASA), die Internationale Vereinigung für Zwangsmigration (IASFM) und die International Migration, Integration and Social Cohesion (IMISCOE).