ZOiS Newsletter

Dezember 2025

Neuer KonKoop In:Security Report Series/4
Perspectives on European Security: From Below and In Between
von Nadja Douglas, Simon Weiß, Yevgeniya Gaber, Denis Cenusa, Magdalena Jakubowska, Anna Kuczyńska und Alexandra Dienes

Der vollumfängliche Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat die Länder Europas aufgerüttelt. Vielfach wird Sicherheit nun vor allem auf nationaler Ebene gedacht, auf Abschreckung und Verteidigungsbereitschaft gesetzt. Ein neuer KonKoop-Report zeigt weitere Optionen auf, insbesondere für die Staaten an der Ostflanke der NATO.

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Meldungen

Feiertagsgrüße

Liebe Freund*innen des ZOiS,

wir danken Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen ein gesundes neues Jahr!

Ihr ZOiS-Team
 

Expert*innenstimme
Freilassungen Oppositioneller aus Belarus

mit Nina Frieß
Nach Verhandlungen mit den USA und einem Stopp von Wirtschaftssanktionen gegen Belarus hat Machthaber Lukaschenka am 13. Dezember 2025 eine Reihe teils prominenter politischer Gefangener freigelassen. Belarus-Expertin Nina Frieß ordnet ein, was die Freilassungen für die belarusische Demokratiebewegung bedeuten.

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Strategietagung 2025
Osteuropaforschung und Friedens– und Konfliktforschung im Austausch

Russlands Krieg gegen die Ukraine hat weitereichende Implikationen – in erster Linie für die Ukraine, aber auch für Russland, Europa und die globale Ordnung. In einer Welt, die sicherheitspolitisch verflochten ist, hat die Vollinvasion 2022 die Wahrnehmung von Konfliktpotenzialen geschärft. Der Osteuropaforschung und der Friedens- und Konfliktforschung kommen in diesem Kontext eine besondere Bedeutung zu. Mit dem Ziel, Möglichkeiten für eine nachhaltigere Vernetzung, neue Kooperationen und eine gemeinsame Forschungsagenda auszuloten, kamen am 11. und 12. Dezember Wissenschaftler*innen aus beiden interdisziplinären Forschungsfeldern am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) im Rahmen einer von der Deutschen Stiftung Friedensforschung geförderten und zusammen mit dem Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF) durchgeführten Strategietagung zusammen.

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Förderzusage KonKoop2
Verbundprojekt zu Konflikt und Kooperation im östlichen Europa wird weiter gefördert

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat zugesagt, das am ZOiS koordinierte Verbundprojekt KonKoop bis April 2028 weiter zu fördern.
Das Kompetenznetz besteht  weiterhin aus bundesweit sechs Einrichtungen: dem ZOiS, dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg, dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig, der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNEE) und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam. 

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Podcast: Roundtable Osteuropa 59
Jedes Wort zählt: Buchgespräch zu „Ukrainische Literaturgeschichte“

mit Ulrich Schmid, Alessandro Achilli und Nina Frieß
Die erste ukrainische Literaturgeschichte auf Deutsch eröffnet neue Perspektiven auf ein oft übersehenes literarisches Erbe. Nina Frieß spricht mit Ulrich Schmid und Alessandro Achilli über Geschichte und aktuelle Lage der ukrainischen Literatur, die Russlands Angriffskrieg existenziell bedroht.

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Call for Papers
ceecon26: Kongress für Mittel- und Osteuropastudien in Kooperation mit dem ZOiS

Am 8. und 9. Oktober 2026 veranstalten die Deutsche Gesellschaft für Osteuropastudien, die Freie Universität Berlin und das Zentrum für Ost- und Internationale Studien (ZOiS) gemeinsam den dritten Kongress für Mittel- und Osteuropastudien (ceecon26) in Berlin. Die Einreichungsfrist für alle Kategorien endet am 15. Januar 2026!

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Publikationen

ZOiS Spotlight 23/2025

Sicherheit durch Bildung: Estlands Sprachpolitik

von Félix Krawatzek
Ein Fünftel der Bevölkerung Estlands ist russischer Herkunft. Um diese Minderheit besser zu integrieren, wird der russischsprachige Unterricht schrittweise abgeschafft. Eine neue ZOiS-Studie zeigt, wie diese Politik in der estnischen Gesellschaft, insbesondere der russischstämmigen Community aufgenommen wird.

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Spotlight on Ukraine 19

Die Resilienz der Ukraine: Vom Modewort zum nützlichen Konzept

von Oleksandra Keudel und Oksana Huss 
Dass die Ukraine den fortdauernden Angriffen Russlands standhält, wird weithin gelobt und bewundert. Doch was diese Resilienz die Menschen kostet und mit welchen strukturellen Problemen das Land kämpft, wird dabei oftmals übersehen. Es bedarf einer neuen Perspektive darauf, was Resilienz eigentlich bedeutet.

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ZOiS Spotlight 22/2025

Georgien: Warum Europa jetzt handeln muss

von Khatia Kikalishvili 
Dass Georgien in den Autoritarismus abgleitet, ist weit mehr als ein innenpolitischer Prozess. Russland testet dort, wie weit sich repressive Politik und antiwestliche Narrative verbreiten lassen, ohne dass die EU gegensteuert. Der zivilgesellschaftliche Widerstand ist stark, doch Europas Handeln ist unerlässlich.

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Zentralasien-Analysen Nr. 170

Mittelkorridor

mit Analysen von Murad Nasibov (Technische Universität Dresden) und Martin Yanev (Todor Kableshkov University of Transport/Bulgarian Chamber of Commerce and Industry, Sofia)
Die Zentralasien-Analysen bieten monatlich Einschätzungen zu aktuellen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklungen in den fünf zentralasiatischen Ländern Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Die Autor*innen sind internationale Wissenschaftler*innen und Expert*innen.

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Veranstaltungen

Filmvorführung mit Nachgespräch| 19.01.2026, 18:00 - 20:00 Uhr | Kino Krokodil, Greifenhagener Straße 32, 10437 Berlin

Ein Dokumentarfilm „Gefangene: Das System des Terrors"

mit Oleksandr Tarasov (Bürgerrechtler), Evgenia Chirikova (Filmemacherin, Activatica), Susan Worschech (KIU) und Simon Schlegel (Zentrum Liberale Moderne)
Der Film stützt sich auf eindringliche Zeugenaussagen und macht sichtbar, wie Russland in den besetzten Gebieten der Ukraine ein System aus Entführung, Haft und Folter betreibt. Er zeigt, was den Menschen in der Gefangenschaft widerfährt und wie sie ums Überleben und ihre Freilassung kämpfen.

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Geschichte(n) schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft|
12.02.2026, 18:00 - 20:00 Uhr | Museum Berlin-Karlshorst

Utopie und Terror

mit Franziska Zwerg, Félix Krawatzek (ZOiS) und Nina Frieß (ZOiS)
In einer Veranstaltungsreihe mit dem Museum Berlin-Karlshorst widmen wir uns literarischen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg. An diesem Abend greifen wir das Thema von Moral, Gewalt und Überleben in einem totalitären System auf und lenken dabei den Blick auf individuelle Schicksale im Gulag-Kontext.

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Öffentliche Podiumsdiskussion | 24.02.2026, 18:00 - 20:00 Uhr | Leibniz-Saal der BBAW, Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin

Der lange Schatten des Krieges: Aus der Geschichte lernen für Russlands Krieg gegen die Ukraine

mit Josip Glaurdić (Universität Luxemburg), Anne Deighton (Universität Oxford), Oleksandr Zabirko (BBAW-Netzwerk TransEurope) und Gwendolyn Sasse (ZOiS)  
Am 24.02.2026 jährt sich der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zum vierten Mal. Anlässlich dieses Jahrestags sprechen wir über die Folgen des Krieges für die Ukraine, für Europa und für die Weltpolitik sowie über die Lehren, die aus vergangenen Kriegen in Europa gezogen werden können.

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Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen am ZOiS finden Sie auf unserer Webseite: www.zois-berlin.de/veranstaltungen
 
 
Medien

Ukraine-Friedensgespräche im Kanzleramt

Interview mit Gwendolyn Sasse für radio3 rbb (16.12.2025)
 

Der Streit um die „Frozen Assets“

Interview mit Gwendolyn Sasse im ZDF (14.12.2025)
 

Ukraine-Verhandlungen: „Europa hat viele Chancen verpasst“

Interview mit Gwendolyn Sasse für ZDF heute (13.12.2025)
 

Ringen um die Zukunft der Ukraine. Machtloses Europa?

TV-Beitrag mit Einschätzungen von Gwendolyn Sasse für ZDF Frontal (09.12.2025)
 

Osteuropa-Expertin: „Dauerhafter Frieden wird zu rhetorischer Hülse“

Interview mit Gwendolyn Sasse im NDR (08.12.2025)
 

Politikwissenschaftlerin: „Wir sind weit weg von einem Friedensplan“

Interview mit Gwendolyn Sasse im Deutschlandfunk (02.12.2025)
 
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